Kognitive Grundlagen
Die Interaktion zwischen Mensch und Computer lässt sich im groben in 3 Bereiche unterteilen, die im Detail untersucht werden sollen.
- Die Wahrnehmung
- Fühlen
- Schmecken
- Riechen
- Hören
- Sehen
- Bewusstsein und Unterbewusstsein
- Lernprozesse
Die Wahrnehmung beim Menschen erfolgt bekanntlich über unsere 5 Sinne:
Bei der Arbeit mit Software im allgemeinen und Webseiten im speziellen stehen uns davon aber nur die letzten beiden zur Verfügung. Hören und Sehen. Wer schon mal konzentriert an etwas gearbeitet hat, weiß wie störend Geräusche im allgemeinen sind und wie sehr sie den eigenen Arbeitsfluss unterbrechen können. Die meisten Benutzer empfinden auch Ton auf Webseiten daher als störend und wir sollten hier schlicht der Mehrheit folgen. Warum das im Web sowieso eine ziemlich gute Idee aus Sicht der Usability ist, erfahren sie an anderer Stelle.
Der PC kommuniziert also nur über 2 Kanäle mit seinen Benutzern. Ton und Visuelles. Rein biologisch betrachtet ist es nun so, dass 80% aller aufgenommen Informationen visueller Natur sind. Es ist daher sehr sinnvoll sich die menschliche Wahrnehmung und deren Besonderheiten im Zusammenhang mit Usability genauer anzuschauen.
Wie beeinflussen unser Bewusstsein und Unterbewusstsein unseren Umgang mit dem Computer und Webseiten. Welche Rolle spielt Gewöhnung in diesem Zusammenhang und welche Auswirkung auf die Usability hat das ganze?
Menschen lernen im Umgang mit dem Computer bestimmte Verhaltensweisen und reagieren dabei auch in bestimmter Art und Weise auf die Rückmeldungen die sie bekommen. Welche Rolle spielt hierbei das Kurzzeitgedächtnis, und wie wird man verschiedenen Benutzergruppen wie Anfängern und Experten gleichermaßen gerecht?